Bundesehrenpreis in Silber für Hohenloher Molkerei

Höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft – Qualität und Nachhaltigkeit im Fokus – Verleihung auf dem 16. Berliner Milchforum

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat die Hohenloher Molkerei aus Schwäbisch Hall im Rahmen des 16. Berliner Milchforums mit dem Bundesehrenpreis 2026 geehrt. Das ist die höchste Qualitätsauszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft. In der Kategorie „Großunternehmen“ erhielt die traditionsreiche, genossenschaftliche Molkerei den Bundesehrenpreis in Silber. Christel Jagst, BMLEH-Abteilungsleiterin, überreichte gemeinsam mit Ulrich Westrup, Vizepräsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), Urkunde und Medaille auf dem 16. Berliner Milchforum an Martin Boschet, dem geschäftsführenden Vorstand der Hohenloher Molkerei.

 

BMLEH-Abteilungsleiterin Christel Jagst (rechts) und DLG-Vizepräsident Ulrich Westrup (links) überreichten gemeinsam auf dem Berliner Milchforum Urkunde und Medaille an Martin Boschet.
Foto: ©DLG, Christian Lietzmann

 

Martin Boschet dankt dem gesamten Team Hofgut für die nachhaltige und konsequente Qualitätsarbeit in der Hohenloher Molkerei, welche Voraussetzung für diese höchste Auszeichnung ist. Gemäß dem Motto der Hohenloher Molkerei „Hofgut – Bestes aus Hohenlohe – seit 1882“ tun Milchtechnologinnen und Milchtechnologen, Qualitätsmanagement, Betriebsleitung, Nachhaltigkeits- und Laborteam alles, um Milch und Milchprodukte von höchster Güte herzustellen.

Der Bundesehrenpreis steht durch die erfolgreiche Anpassung seiner Vergabekriterien im vergangenen Jahr noch deutlicher für Transparenz, Glaubwürdigkeit und die Anerkennung besonderer Qualitäts- und Nachhaltigkeitsleistungen. DLG-Vizepräsident Ulrich Westrup betonte, „dass mit den verschärften Vergabekriterien Unternehmen noch stärker gewürdigt werden, die Qualität, Verantwortung, Innovationskraft und nachhaltigen Produktivitätsfortschritt überzeugend miteinander verbinden. Die diesjährigen Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie sich wertvolle Rohstoffe mit Fachwissen und Weitblick zu Produkten höchster Güte entwickeln lassen. Dieses Engagement für nachhaltige Qualität ist ein starkes Signal für die gesamte Branche.“

 

Vergabekriterien für Milch und Milcherzeugnisse

Die Bundesehrenpreise für Milcherzeugnisse werden jährlich an maximal neun Unternehmen der deutschen Molkereiwirtschaft verliehen, basierend auf ihren Ergebnissen bei der letzten DLG-Qualitätsprüfung für Milch und Milcherzeugnisse. Die besten vier Produkte der Bundesehrenpreisträger müssen eine DLG-Gold-Medaille erzielt haben. Darüber hinaus sind die Bundesehrenpreisträger, abhängig von ihrer Unternehmensgröße, verpflichtet, zusätzliche Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen. Dazu zählen unter anderem eine gentechnikfreie Produktion, die Teilnahme an Regionalitäts- und/oder Tierwohl-Programmen, Energiemanagement, eine ressourcenschonende Produktion und weitere ökologische Kriterien.

Die Eingruppierung in die drei Kategorien Klein-, Mittel- und Großunternehmen richtet sich nach der verarbeiteten Milchmenge bzw. dem verarbeiteten Milchäquivalent der Preisträger. Innerhalb jeder Kategorie werden maximal ein Bundesehrenpreis in Gold, Silber und Bronze verliehen.